Untersuchungen haben gezeigt, dass emotionale Probleme Hautsymptome wie Trockenheit, erhöhte Talgproduktion und Allergien verursachen können, was zu Akne, Augenringen, Hautentzündungen sowie verstärkter Pigmentierung und Faltenbildung im Gesicht führen kann.
Derzeit gibt es vier Hauptstrategien zur Verbesserung des Hautbildes durch Emotionsregulierung:
Die erste StrategieDas angenehme Hautgefühl kosmetischer Inhaltsstoffe kann die Freisetzung von PROKR-2 in den Zellen anregen, wodurch sich die Stimmung verbessert und gleichzeitig der Hautzustand optimiert wird. Das angenehme Hautgefühl von Hautpflegeprodukten steht in direktem Zusammenhang mit dem Tastsinn. Während der Hautpflege können die Bindegewebsfasern in der Haut aktiviert werden, das Wohlfühlpeptid PROK2 freisetzen und den Wohlfühlrezeptor PROKR2 aktivieren. Dies führt zu einem angenehmen Gefühl, beruhigt die Emotionen und lindert Ängste.
Die zweite StrategieDer Ansatz geht vom Nervensystem aus und zielt darauf ab, das innere Gleichgewicht des Körpers durch die Regulierung molekularer Substanzen wie Endorphine und Cortisol, die eng mit Emotionen verknüpft sind, aufrechtzuerhalten und so den Hautzustand zu verbessern. Neurokosmetik kann durch aktive Inhaltsstoffe gezielt auf das Nervensystem der Haut einwirken und somit Emotionen und Haut positiv beeinflussen. Dies könnte die nächste Stufe der kontinuierlichen Weiterentwicklung von Hautpflegeprodukten darstellen.
Die dritte StrategieDie Zugabe von Pflanzenessenzen mit natürlichen Aromen zu Kosmetikprodukten soll Anwendern durch den Geruchssinn ein Gefühl von Wohlbefinden und Entspannung vermitteln. So wird die Aromatherapie typischerweise zur Stimmungsaufhellung eingesetzt. Durch die Zugabe von natürlichen, aus Pflanzen gewonnenen ätherischen Ölen zu Hautpflegeprodukten gelangen die von diesen Pflanzen verdampften Moleküle über den Geruchssinn, die Schleimhäute und andere Kanäle in den menschlichen Körper und können den Hippocampus im Gehirn stimulieren.
Die vierte StrategieZiel ist es, durch die visuelle Gestaltung von Hautpflegeprodukten positive Emotionen zu wecken! Manche Hersteller konzentrieren sich bei Hautpflegeprodukten weniger auf die Konzentration und Wirksamkeit der Inhaltsstoffe, sondern vielmehr auf äußere Aspekte wie Farbe, Textur und Verpackung. Auch hier geht es darum, einen positiven emotionalen Wert zu schaffen. Farben wirken emotional und werden über das menschliche Auge wahrgenommen. Unterschiedliche Farben haben unterschiedliche Wellenlängen. Wenn das menschliche Auge verschiedenen Farben ausgesetzt ist, werden im Gehirn unterschiedliche Assoziationen und Reaktionen ausgelöst. Farben haben daher einen direkten Einfluss auf die Emotionen und die Psyche des Menschen.
Das Spektrum der emotionalen Hautpflege ist breit gefächert, und die Markteintrittsbarrieren scheinen gering zu sein. Marken können über Inhaltsstoffe, Duft, Hautgefühl, Verpackung usw. in den Markt einsteigen; bei genauerer Betrachtung zeigen sich jedoch weiterhin erhebliche Schwierigkeiten in Bezug auf technologische Hürden, regulatorische Vorgaben, Marktbekanntheit und Verbraucheraufklärung.
Veröffentlichungsdatum: 21. Juli 2023